Landgericht Mönchengladbach bestätigt Rückzahlungsanspruch eines Spielers gegen TSG Interactive Gaming Europe Ltd.
Casey Brooks · Sep 30, 2026

Landgericht Mönchengladbach bestätigt Rückzahlungsanspruch eines Spielers gegen TSG Interactive Gaming Europe Ltd.

Das Landgericht Mönchengladbach hat in einem Urteil festgestellt dass TSG Interactive Gaming Europe Ltd als Betreiber von PokerStars.eu verpflichtet ist rund 39.500 Euro an einen deutschen Spieler zurückzuzahlen der diesen Betrag zwischen Oktober 2015 und März 2023 beim Online-Poker verloren hatte und die Entscheidung stützt sich darauf dass die abgeschlossenen Verträge wegen fehlender deutscher Glücksspiellizenz gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag unwirksam sind während die Plattform gegen die Verbote für Online-Glücksspiele verstieß und die Klage wurde von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte im Namen des Spielers eingereicht.
Details zum Verfahren und den Verlusten
Der Spieler hatte den genannten Betrag über mehrere Jahre hinweg auf der Plattform PokerStars.eu eingesetzt und verloren während der Zeitraum von Oktober 2015 bis März 2023 genau jene Phase abdeckte in der die erforderliche Lizenz nach deutschem Recht nicht vorlag und das Gericht prüfte die Vertragsverhältnisse im Detail wodurch es zu dem Schluss kam dass die Spielverträge nichtig waren weil sie gegen bestehende Verbote verstießen und Beobachter von rechtlichen Entwicklungen im Glücksspielsektor notieren dass solche Fälle auf der Grundlage des Glücksspielstaatsvertrags zunehmend bearbeitet werden.
Rechtliche Grundlage des Urteils
Der Glücksspielstaatsvertrag regelt in Deutschland die Bedingungen für die Durchführung von Glücksspielen und verlangt für Online-Angebote eine spezielle Erlaubnis die TSG Interactive Gaming Europe Ltd für die betreffende Plattform in dem genannten Zeitraum nicht besaß und das Landgericht stellte fest dass dies die Verträge mit dem Spieler ungültig machte wodurch ein Rückzahlungsanspruch entstand und Experten im Bereich des deutschen Glücksspielrechts haben in vergleichbaren Verfahren ähnliche Entscheidungen beobachtet die auf der Nichteinhaltung von Lizenzpflichten beruhen.
Die Rolle der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte
CLLB Rechtsanwälte hat den Fall für den betroffenen Spieler vor dem Landgericht Mönchengladbach vertreten und dabei die relevanten Unterlagen sowie die Verlustnachweise vorgelegt die das Gericht zur Urteilsfindung heranzog und die Kanzlei hat in der Vergangenheit mehrere ähnliche Verfahren im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel-Plattformen bearbeitet die ohne die erforderlichen deutschen Lizenzen operierten und die Entscheidung unterstreicht die Anwendbarkeit des Glücksspielstaatsvertrags auf solche Konstellationen.

Auswirkungen auf laufende und zukünftige Fälle
Das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach könnte als Präzedenz für weitere Klagen von Spielern dienen die auf Plattformen wie PokerStars.eu Verluste erlitten haben und zwar während der Zeit ohne gültige deutsche Lizenz und rechtliche Vertreter sowie Betroffene prüfen nun ihre Möglichkeiten wobei das Gericht klarstellte dass die fehlende Lizenz die Verträge unwirksam macht und Daten aus dem Bereich des Glücksspielrechts zeigen dass solche Rückforderungen in den letzten Jahren zugenommen haben. Informationen der ISA-Guide bestätigen die Details dieses spezifischen Falls und eine weitere Quelle von der Europäischen Kommission zu Regulierungsfragen im Binnenmarkt liefert Kontext zu Lizenzanforderungen in Mitgliedstaaten.
Der Zeitraum bis März 2023 markiert das Ende der relevanten Verluste des Spielers und das Gericht berücksichtigte die genaue Summe von etwa 39.500 Euro die durch detaillierte Kontoauszüge belegt wurde und die Entscheidung erfolgte auf Grundlage der geltenden Vorschriften des Glücksspielstaatsvertrags ohne dass zusätzliche Faktoren wie Spielsucht oder andere Umstände im Vordergrund standen.
Fazit
Das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach stellt fest dass TSG Interactive Gaming Europe Ltd als Betreiber von PokerStars.eu die Summe von rund 39.500 Euro zurückzahlen muss und die Begründung liegt in der fehlenden deutschen Lizenz während des Verlustzeitraums von Oktober 2015 bis März 2023 wodurch die Verträge als unwirksam gelten und die Vertretung durch CLLB Rechtsanwälte hat diesen Ausgang ermöglicht während weitere Entwicklungen im Bereich des deutschen Glücksspielrechts beobachtet werden können.